Rechtliches zur Gemeinschaftsarbeit

Wenn die Blätter fallen auf dem Prieserweg, greifen fleissige Hände zu

Gemeinschaftsarbeit ist verpflichtend

In unserer Jahreshauptversammlung im Februar habe ich das Thema bereits angeschnitten und Ihnen versprochen nochmals darauf einzugehen.

Zuerst möchte ich Ihnen die gesetzlichen Grundlagen erläutern:

Bei Gemeinschaftsarbeiten handelt es sich um eine Sonderform des Mitgliedsbeitrages. Gemäß § 58 Ziffer 2 Bürgerliches Gesetzbuch ist in der Satzung zu regeln, ob und welche Beiträge zu leisten sind. 

In unserer Satzung § 9 steht geschrieben: Jedes Mitglied hat selbst oder durch einen Stellvertreter jährlich Pflichtarbeitsstunden, ersatzweise Zahlungen zu leisten. Aktuell sind das 3 Stunden pro Jahr.

Zudem ist die gemeinsame Arbeit ein besonders wichtiger Teil der Integrationsarbeit, zu der Sie sich lt. Satzung §1, 6 verpflichtet haben.

Eine Obergrenze für die Ersatzleistung gibt es nicht.

Leider nehmen zu viele unser Vereinsmitglieder die Möglichkeit des “Freikaufens” wahr.

Als Ihr 1. Vorsitzender bitte ich Sie, Ihre Pflichtstunden zu leisten: Ihrem Geldbeutel und der Gemeinschaft zu Liebe.

Eine gute Möglichkeit, die Pflichtstunden abzuleisten, ist u.a. in dieser Saison, die 100 Jahr Feier des Bezirksverbandes im August.

Gärtnerische Grüße

Michael Taube

1. Vorsitzender KGK Roseneck e.V.

Sie finden einen Artikel zum Thema im „DER FACHBERATER“ unter LINK.