Falls sich doch mal ein Gift-Unfall ereignen sollte: 

Giftnotruf bundesweit  (030) - 19240


Diese Nummer sollten eigentlich alle Eltern auf dem Handy gespeichert haben - für alle Fälle.
Hier ist die komplette Liste:    http://www.giz-nord.de/cms/index.php/giftnotrufliste-lang.html

oder hier weitere Informationen:

https://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/03_Verbraucher/09_InfektionenIntoxikationen/02_Giftnotrufzentralen/lm_LMVergiftung_giftnotrufzentralen_node.html

Wühlmäuse in unseren Gärten

In einigen Bereichen unserer Kleingartenanlage sind seit dem vergangenen Sommer vermehrt Wühlmäuse zu bemerken. Diese überaus aktiven Nager unterhöhlen Terrassen, Wege und Treppen, fressen an Wurzeln und Früchten der Pflanzen und schädigen so bei massivem Auftreten die Gärten spürbar.

Wühlmäuse produzieren bis zu 5 Mal Nachwuchs pro Jahr! Sie bauen sich weitverzweigte

Höhlensysteme, besonders dort, wo Geröll und Schutt ihnen bequeme trockene Höhlen bieten — also gerne in den Bereichen unserer Kolonie, in denen ohnehin viel Schutt im Boden ist, wie z. B. am Grenz- und Höhenweg.

Die Eingänge zu den Höhlen sind durch einen flachen Hügel aus Erdauswurf gekennzeichnet, das Eingangsloch ist nicht mitten oben auf dem Hügel (das wäre beim Maulwurf der Fall), sondern eher seitlich. Es hat einen Durchmesser von ca. 8 cm. Die Wühlmaus selbst fällt durch eine eher stumpfe Schnauze und einen recht kurzen Schwanz auf. Das Tier ist eher plump, mit bräunlich-grauem, flauschigem Fell.

Wühlmäuse sind, anders als Maulwürfe, nicht geschützt und dürfen mit Fallen oder Ködern getötet werden. Angesichts der massiven Vermehrung sollten sich Gärtner benachbarter

Parzellen möglichst zusammentun, um gleichzeitig etwas gegen die Vermehrung der Wühlmäuse zu unternehmen.

Fallen sind recht teuer und kompliziert aufzustellen. Fraßköder wie z. B. „Quiritox" von Neudorff (Wirkstoff Warfarin) oder „Arrex" von Celaflor (Wirkstoff Zinkphosphid) lassen sich leichter anwenden, aber Achtung:

  • Den Gang nach dem Befüllen mit einem Stein verschließen, damit nicht versehentlich andere Tiere oder gar Kinder an den Giftköder gelangen.
  • Kontrollieren Sie den Köder regelmäßig, und wenn nichts mehr aufgenommen wird, erneuern Sie ihn nicht.
  • Achten Sie darauf, dass Giftköder nicht ins Wasser gelangen!
  • Bewahren Sie die Köder immer für Kinder und Tiere unerreichbar auf.
  • Wenden Sie sie genau nach Anweisung an — das vergrößert die Erfolgschancen und spart Geld!

 

Ratten im Garten

 Ratten im Garten bevorzugen Hohlräume sowie Gerümpelecken.

Terrassen, die aus Holz bestehen, sollten von allen Seiten mit Verblendungen, sprich Bretter, versehen werden, da sich sonst die Ratten unter der Terrasse niederlassen. Die Verblendung ist ein Hindernis, und um unter die Terrasse zu gelangen, müsste die Ratte erst mal ein Loch graben, welches einem sofort auffallen würde. Dann kann man schnell handeln, bevor diese sich allzu häuslich niederlassen und Zuwachs bekommen.
Auch bevorzugen Ratten Holzhäuser, die kein Fundament haben und nur auf Steinen stehen.
Da sollte man auch auf Löcher nah an dem Haus achten und handeln.
Rattenfallen dürfen auch nur geschützt aufgestellt werden, ebenso das Gift, damit keine anderen Tiere und Nützlinge in unserem Garten zu Schaden kommen.

 

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